Leg’s dem Leben nicht zur Last,
dünkt sein Wert dich Plunder. –
Wenn du Märchenaugen hast,
ist die Welt voll Wunder!
Marie von Ebner-Eschenbach

Wir knüpfen mit diesem Vers an das Werk der großen Märchensammler und Wissenschaftler Jacob und Wilhelm Grimm aus Hanau in Hessen an.

Die beiden Brüder hatten keinen problemlosen Start ins Leben und schlechte Vorbedingungen für ihre Forschungsarbeit. Doch über ihrem Lebensweg steht ein „Trotzdem“! Sie wurden als Begründer der Deutschen Sprachwissenschaft und als Märchensammler sehr erfolgreich und weit über Deutschland hinaus berühmt.

Ein Lebenslauf, auf den unsere Schülerinnen und Schüler aufmerksam werden sollten:
Erfolg durch eigene Leistung und Durchhaltevermögen allen Hindernissen zum Trotz! Erfolg aber auch durch das Annehmenkönnen von Hilfe, durch Zusammenwirken in der Gemeinschaft, durch das Getragensein durch andere Menschen!

Genau diese Einsicht vermitteln die Märchen der Brüder Grimm: Sie zeigen, dass diejenigen, die eine optimistische Sichtweise des Lebens entwickeln, die das Leben sozusagen mit Märchenaugen betrachten und sich hoffnungsvoll darauf einlassen, i h r e n Weg finden und glücklich werden können.

Die Märchen zeigen, dass alle Menschen miteinander und mit allem, was sie umgibt, verbunden sind, so dass Achtsamkeit und freundlicher Umgang von Mensch zu Mensch selbstverständlich werden.

Die Welt mit Märchenaugen sehen heißt, unsere Schülerinnen und Schüler im Geiste der Brüder Grimm und ihrer Märchenfiguren zu einem freudigen, kreativen Leben einzuladen und sie an unserer Schule vorbehaltlos herzlich willkommen zu heißen.

Was Wilhelm und Jakob Grimm von sich erzählen...

Wer waren die Brüder Grimm? - Lassen wir sie doch selbst zu Wort kommen!
Als unsere Schule den Namen Brüder-Grimm-Schule (nicht Gebrüder-Grimm) erhielt und dieses ganz groß feierte, da statteten die beiden Brüder Grimm dieser Feier einen Besuch ab. Und das erzählten sie: